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Maler/Bildhauer in der Schweiz

Im Mittelalter gab es in der Schweiz eine ausgeprägte Tradition religiöser Kunst, doch die Reformation wirkte sich in vielerlei Hinsicht hinderlich auf die bildenden Künste des Landes aus. Hans Holbein der Jüngere, ein deutscher Künstler, der einen Grossteil seines Werkes in der Schweiz geschaffen hatte, zog 1532 von Basel nach London.

Bekannte Schweizer Künstler aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert sind Albert Anker, Arnold Böcklin und Ferdinand Hodler. Für viele Kunsthistoriker ist Hodler die Schlüsselfigur der Schweizer Kunst zu Beginn der Moderne. Seine Bilder sind populär und werden heute an internationalen Auktionen sehr teuer gehandelt.

Hodlers Gemälde haben oft nationale Themen, und zu seiner Zeit wurde er von vielen als der Nationalkünstler der Schweiz angesehen. Im Ausland zollte man Hodler allderings nie die gleiche Anerkennung wie etwa Alberto Giacometti oder Jean Tinguely nach ihm (Mehr zu diesen siehe unter "Moderne Kunst").