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MAX RUBACH - SEPTEMBER 2020

In einer Gesellschaft, definiert aus zeitlichem und psychischem Druck, welche dem Streben nach Besserem, dem Streben nach Oben folgt, beschäftigt sich Max Rubach seit einigen Jahren mit der Aufnahme von Momenten. Momente der Rückbesinnung, der Reflektion und Regeneration. In Form von digitalen Aufnahmen befassen sich seine Werke mit unterschiedlichen Architekturen und deren alltäglichen Eindrücken.


Die Arbeiten stellen sich kritisch der Gesellschaft und dem stresserfüllten Alltag gegenüber und gelten als Aufruf für einen individuellen, intimen Moment der Ruhe und Geborgenheit. Es ist der Aufruf zu einer Pause.


Der Blick nach Oben als Motiv bildet dabei die direkte Gegenüberstellung für das Streben nach Oben. Alle Werke entstehen stellvertretend für die Abhängigkeit der heutigen Gesellschaft mit der internen Smartphone-Kamera. Die Abstraktion der Farblichkeit verschafft einen differenzierten Blick auf das Geschehen, erlaubt die Fokussierung auf den Moment und unterstreicht zeitgleich die aufgeworfene Fragestellung.